• arschlecken!

  • немного про Эйн-Карем

  • А знаете кагда напалает одиночество не хочется ничитаь ничего кроме лютеранских поэтов. Я наверирно еретик.
    Danihel Czepko von Reigersfeld: Rede au? meinem Grabe
          
           O Mensch/ du Grab der Eitelkeit
    Triet her zu diesem Grabe:
    Schau was ich dir/ du Raub der Zeit/
    Darein geleget habe.
    Was du ietzt bist und dann wirst seyn/
    Nihm von mir/ dir zur Warnung ein.

           Ein kleiner H?gel ist mein Reich/
    Ein Orth von dreyen Ehlen:
    Vier Brether einem Kasten gleich/
    Verwahrn mich und viel quehlen:
    Sechs Schauffeln Erd'/ O sanffte Ruh!
    Scharrn mich/ und auch viel Sorgen zu.

           Ich war ein Mensch/ wie du auch bist
    Von Stand und vom Verstande:
    Dein gleiches Bild/ dein neben Christ:
    Jetzt lieg ich hier im Sande.
    Kein Marmel darff mein Grab erh?hn/
    Da? ich kan leichter aufferstehn.

           Was ist der Mensch? de? Todes Ziehl:
    De? Irrthums Wirbel wende.
    Sein Thun? der Eitelkeiten Spiel/
    Ein Vorsatz sonder Ende.
    Sein Geist? ein halber Mund voll Lufft
    Der so viel denckt und schafft und hofft.

           Kein K?nig: solt' Er gleich an Schein
    Den Alexander pochen/
    Ein neuer Welt Beherrscher seyn/
    Und noch mehr Welten suchen.
    Kein Bettelman vor deiner Th?r/
    Darff einen gr?ssern Raum vor mir.

           Hier ist der Gr?ntzstein aller Macht/
    Das Zohl-Haus aller Sachen:
    Kunst/ Sch?nheit/ Herrligkeit und Pracht/
    Darff sich nicht dr?ber machen.
    Ein Schwerd/ ein Buch/ ein Pflug/ ein Stab/
    Sucht unter einem Staub ein Grab.

           So weit/ so weit hast du zu mir/
    Dein Fu? hat zu der Erden:
    Der Tod/ dein steter Gast winckt dir:
    Folg ihm: wiltu klug werden.
    Was du sonst suchest weit und breit
    Ist nichts als eitel Eitelkeit.

           Der Leib/ das Haus/ in dem der Geist
    Beherbergt so viel Jahre:
    Der in der ?bung ward gepreist/
    Liegt auff der Todten Bahre.
    Was hurtig/ was gerad und starck
    Ist ietzt ein Aa? und fault im Sarg.

           Ihr/ die ihr St?rck' in Armen sp?rt;
    Geschickligkeit in F?ssen:
    In F?usten gleiche Masse f?hrt
    Zu l?sen und zu schl?ssen/
    Vor Degen/ Ritterspiel und Pferd:
    Schaut wie der Tod das Blath verkehrt.

           Was hilfft es/ da? ihr das Rappir/
    Dem Tibolt nachgetragen:
    Da? F?rsten nandten ihre Ziehr/
    Nach dem sich viel geschlagen:
    Der Tod hat hier mit stracker Hand
    Gef?hl und Klinge mir entwand.

           Was nutzet es/ da? ihr wohl schwingt
    Den Fahn und auch die Picke:
    Wol schieft/ wol schwimbt/ wol laufft und
    springt
    Vor sich und auch zu r?cke:
    Den Schenckeln bringt der Tod; Ach Pein!
    Hier das gelernte Zittern ein.

           Was dien't es/ da? ihr euer Pferd
    Umbwerfft zu beyden Seiten:
    Da? sich der Hengst/ wie ihr begehrt/
    Lest wol in Schulen reitten:
    Das Schull- recht mach' ich hier gemach
    Dem Tod auff seiner Fahlen nach.

           Ihr/ die ihr viel auff Jugend traut/
    Auff frische Mannes Kr?ffte:
    Viel auff Gewerb und Wirtschafft baut/
    Auff allerhand Gesch?ffte:
    Ein Sarg wie der/ ist euer Lohn/
    Sonst kriegt ihr warlich nichts darvon.

           Was ist die Jugend? Ein Gelach
    Von Tausend Eitelkeiten:
    Ein Spiel- ein Buhl- ein Lust-Gemach
    Darinnen wir uns breiten.
    Schaut wie mich Atropos ietzt hertzt/
    Da? ich darinnen auch geschertzt.

           Was ist die Eh'? ein Sorgen Nest.
    Wie reich/ wie klug/ wie sch?ne
    Dein Schatz/ dein liebes Weib gewest/
    Wie sitsam deine S?hne/
    Ein ander mu? versorgen sie/
    Di? hatt ich auch/ ietzt lieg ich hie.

           Was ist die Wirtschafft? eine Lust
    Mit Unlust stets umbgeben/
    Doch wol dem/ der ihm wol bewust/
    Kan auff dem Felde leben:
    Die Erde/ weil wir Erde sein/
    Pfl?gt ich/ ietzt scharrt sie mich drauff ein!

           Was sind Gesch?fft? ein Licht da? sich
    Begr?bet unterm brennen:
    Wir machen frey von H?ndeln dich/
    Eh' als wir Unsre kennen.
    Der keinem Menschen was versagt:
    Sieht nicht/ wer nach den Seinen fragt.

           Der Geist/ ein Wirth/ der durch das Haus/
    Den Gasthoff geitzer W?rme/
    Hat seine Krafft gebreitet au?/
    Durch so viel Jahr und St?rme/
    Ist nunmehr Himmel auff gereist:
    Kein Pfad das minste von ihm weist.

           Ihr/ die ihr Kunst und Wissenschafft
    Erfunden und beschrieben:
    Von deren Sinnen weisen Krafft
    Nichts unentdecket blieben.
    Sehr wenig hab ich nicht gewust
    Und doch an diesen Orth gemust.

           Ich hab auf die gebundne Art/
    Mit mehr als Hundert B?chern:
    Zwar wollen mir/ vor meiner Farth/
    Mein Andenckmahl versichern.
    Jedoch die B?cher scharrt in sich
    Die faule Mott'/ und Streck-Fu? mich.

           Gestalt/ und Eigenschafft und Grund/
    Der wunderbahrn Gesch?pffe:
    Ward mir durch weises suchen kund/
    Ein Werck vor kluge K?pffe/
    Der Dinge Glantz durch-ging mich offt/
    Jetzt lieg ich in der finstern Grufft.

           Die allgemeine Scheide Kunst/
    Wies mir das Saltz der Erden/
    Es solte drau?/ durch Gottes Gunst/
    Der Weisen Artzney werden:
    Schaut wie der scheutzlich Alchimist/
    Der Tod/ mich selber kocht und frist.

           Das Recht/ da? die Natur und Gott
    Uns gr?bt in das Gewissen:
    War mir das rechte Grund Gebot/
    Draus alle Rechts-Lehrn fliessen:
    Der Vieler/ liegt hier auff der Baar/
    Ein allgemeines Rath-Haus war.

           Was sie die Cabala auch kan/
    Entbilden und enth?hlen
    Hoch ?ber de? Gem?ttes Bahn
    In einer reinen Seelen/
    Hab ich geschaut/ erkand/ erfahrn/
    Jetzt lieg ich untern meisten Schaarn.

           Und kurtz: die Werckzeug ingesambt/
    Der h?chsten Wissenschafften:
    Sind abgeschafft: hier endt ihr Ambt
    Dran manche sich vergafften
    Nicht eines/ wann du es erkiest/
    Wei? mehr/ was es gewesen ist.

           Die Lippen/ die es kund gethan/
    Die Hand/ in die es kommen:
    Die Augen/ die es schauten an/
    Die Ohrn/ die es vernommen:
    Sind stumm/ sind lahm/ sind blind/ sind taub/
    Und alles eine Handvoll Staub.
          
           Drum der du diese Grabschriefft liest/
    Und h?rst mich unterm Sande:
    Gedenck an Tod/ wie hoch du bist
    Am Stand und am Verstande:
    Du hast nicht einen Schriet zu mir/
    Dein Grab steht untern F?ssen dir.

           Du wirst au? deiner Felder Raum
    Ein Grab allda zu liegen:
    Gewand/ au? deinem Kasten kaum/
    Zum Sterbe-Kittel kriegen:
    Von Dienern/ welche dich itzt ehrn
    Wird man dich nicht mehr nennen h?rn.

           Nackt ein/ nackt zihn wir au? der Zeit/
    Nichts folgt uns/ wann wir sterben
    Als de? Gewissens Reinigkeit
    Das ander bleibt den Erben.
    Weib/ Kind/ Haus/ Ansehn/ Ambt und Gutt
    Nihmbstu nicht/ noch sie dich in Hutt.

           Wann es am letzten Abdruck ist
    So hilfft dich nichts dein Wissen:
    Die K?nste/ so du vor erkiest/
    Und dein Verstand verfliessen:
    Gott sieht blo? deinen Glauben an,
    Fehlt dieser dir/ fehlst du der Bahn.

           Der Glauben aber dehn Gott sieht/
    Mu? nichts/ als Christum wissen:
    Mu? dich: drau? ewig's Leben bl?ht/
    In seine Wunden schl?ssen:
    Mu? ihn und dich in eines ziehn/
    Denn Gott nimbt sonst nichts an/ als ihn.

           Gott f?rchten/ dieses ?bertriefft
    All' andere Gesetze:
    Und Christum lieben: alle Schrifft/
    Und aller Wei?heit Sch?tze.
    Dem heiligen Geiste geben stat
    Der Menschen allerkl?gsten Rath.

           Mein Pilgram/ eines das ist noth/
    Dasselbe heist: wol sterben:
    Kanstu es: du siehst nicht den Tod/
    Wo nicht: du must verterben.
    Wol sterben/ ist wol aufferstehn/
    Drauff wart' ich/ du magst f?rder gehn.

    Gantz sterben werd' ich nicht
    Ein Theil ist todt: ein Theil zeigt sich in Kindern hier: Ein Theil im Ruff: ein Theil in sch?ner B?cher Ziehr. Ein Theil im Rath: ein Theil in guter Freunde Noth. So lebt das gr?ste Theil. Da? minste das ist todt. Jedoch was sind die Theil'/ es lebt die Seele ja. Ob alle Theile hin; Genung/ ist sie nur da.
           
          
    Да е терпеть не поше русскую литературу потому что она жалкое подражание немнцам.

















































































































































































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